niederschrift. spiegelbild. spuren im sand. chronik. fenster öffnen.

Ich wäre ja für eine Sammelbestellung für Fackeln und Mistgabeln, von ebenfalls in den Wahnsinn getriebenen Musikprogramm-Opfern. Quantenphysikalische Theorien dürften verständlicher sein als eben jene. Wer sich musikalisch, im Alleingang wohlgemerkt, über „Schülerband-“ Niveau versucht sich zu verwirklichen, der erlebt eine böse Überraschung nach der anderen.

Ich glaube mein Problem hierbei ist, dass ich in diesem Bezug keinerlei Kompromisse eingehen kann. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann brauche ich die vollen 100%. Ich bin ja (noch) nicht größenwahnsinnig, ich kenne meine Grenzen und somit bin ich in der Lage die Messlatte der Erreichbarkeit auf die richtige Position bringen. Nur erwarte ich gleichzeitig auch das maximal mögliche Ergebnis und gebe mich nicht mit weniger zufrieden, was leider irgendwo doch einen destruktiven Charakter mit sich bringt. Ich bin zwar weiterhin motiviert, aber dennoch ein wenig enttäuscht von meiner bisherigen Leistung.

 

Sonst kann ich mich eigentlich nicht beklagen. Wochenende war Geburtstagsfeier von einem Freund, welche sich zu einem sehr witzigen Abend entwickelte und am darauf folgenden Tag ging es auch direkt wieder mal auf eine Veranstaltung. Ich schätze es irgendwo spontan die Schuhe zu schnüren und einfach mal loszuziehen. Hat sich auch durchaus wieder gelohnt, da man ein paar sehr sympathische Leute getroffen und auch Nummern ausgetauscht hat. Mal sehen wohin das führt.

Insbesondere erfreute es mich, dass da auch wieder ein flüchtiger Bekannter anwesend war, mit dem ich mir bereits im Februar mächtig die Kante gegeben habe. Das verwundernswerte hierbei ist die Tatsache, dass man sich miteinander unterhält als würde man sich schon Jahrelang gut kennen. Ging im letzten Monat nach unzähligen Bieren und kurzen (Finnen halt… muss genetisch bedingt sein, dass die so unglaublich viel vertragen) soweit, dass man – bei einem Ausnüchterungskaffee am Hauptbahnhof – doch beschloss sich ein Taxi zu teilen. Nur hat er dem Taxifahrer (Der sich vor lachen, aufgrund unserer permanenten dummen Sprüche, kaum aufs Fahren konzentrieren konnte) einen großen Schein gegeben, mit der bitte mich doch auch noch nach hause zu fahren. Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich gerührt…

Dieses Mal hatte ich nicht so viel Glück, da ich in der Bahn einschlief und nördlich von Hamburg erst wieder erwachte. Auf der Rückfahrt schlief ich abermals ein, wurde aber eine Station vor meiner Haltestelle durch eine SMS von eben jenem Finnen geweckt. Der Kerl ist Gold wert.

 

Gegen Ostern geht es dann erstmal für ein paar Tage nach Göttingen, ein großer Kandidat für den angepeilten Umzug. Vom Bekanntenkreis schön zentriert gelegen und, laut Bildern und Berichten, eine sehr schöne Stadt. Ich bin gespannt und freue mich auch schon darauf, einen guten Freund da zu Besuchen.

Ich habe zudem mein aktuelles Arbeitsverhältnis bereits beendet, da ich nun über die nächste Zeit sehr viel zu erledigen bzw. Vorarbeit zu leisten habe. Ich habe ja noch einen 2ten Job, bequem von daheim aus. Auch wenn der Weg durchaus steinig wird, so bin ich doch ziemlich optimistisch gestimmt. Neue Ziele habe ich genug, nun liegt es einfach wieder an mir… und einer fein kristallisierten priese Glück.

18.3.09 15:19
 


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